Definition: Der pH-Wert ist ein Maß für den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung. Er ist der negative dekadische Logarithmus der Wasserstoffionen-Aktivität.  Lateinisch potentia(Kraft) Hydrogenium (Wasserstoff).
 
Säuren sind chemische Verbindungen, welche in der Lage sind Protonen an einen Reaktionspartner abzugeben. Daher wird eine Säure auch als Protonendonatorbezeichnet. In Verbindung mit Wasser bilden sich Oxonium-Ionen (H3O+), somit wird der pH-Wert dieser Lösung gesenkt.

Basen sind chemische Verbindungen, welche in der Lage sind  Protonen von einem Reaktionspartner aufzunehmen. Daher wird eine Base auch als Protonenakzeptor bezeichnet. In einer Verbindung mit Wasser bilden sich  Hydroxid-Ionen (OH-), somit erhöht sich der pH-Wert.
 
Reagiert eine Säure mit einer gleichstarken entgegengesetzten Base, so neutralisieren (pH 7) sich diese. Alle Säure-Base-Reaktionen sind reversibel.
 
 
HCL (Säure) + NH3(Base)           =            CL-(Base) + NH4+(Säure)        
 
 
Hier erkennt man, dass viele Stoffe (unter anderem auch Wasser) sowohl die Funktion einer Säure wie auch die einer Base ausüben können.
 
Chemisch reines Wasser unterliegt einer sogenannten Autoprotolyse.
Aus 2 mal H2O entstehen H3O+und OH-
Daher hat reines Wasser immer eine sehr geringe, aber doch vorhandene Leitfähigkeit.
 
Reines Wasser hat bei 22 Grad Celsius einen theoretischen pH-Wert von 7. Da reinstes Wasser aber noch keine Mineralstoffe enthält, reagiert es bei der kleinsten Verunreinigung mit einer deutlichen pH-Wert Änderung. Wenn Wasser in Verbindung mit CO2 kommt, kippt es sofort in eine sauren Bereich von 4,5 bis 5. Wird Wasser verunreinigt (z.B. Hydrogencarbonat) reagiert es wesentlich unempfindlicher, da bereits ein Reaktionspartner vorhanden ist.
 
Für einen gesunden Ausgleich sollten wir 80% basische und 20% saure Nahrung zu uns nehmen.
Das Wort Base kommt von Basis und entspricht der Grundlage vielen Lebens und der Bildung von Salzen.
 
Säure bildende Lebensmittel
Fleisch, Eier, Fisch, Meeresfrüchte, Milch, Milchprodukte, stark verarbeitete Sojaprodukte, Getreideprodukte aus Auszugsmehlen (Back –Teigwaren), Kuchen, Zucker und Zuckerprodukte, Honig, Süßungsmittel, Speiseeis, Softdrinks, Proteindrinks, kohlensäurehaltige Getränke, Schwarztee, Eistee, Alkohol und koffeinhaltige Produkte, Nikotin, Senf, Essig, Ketchup, Nüsse, Linsen, Mais, Dinkel, Tofu, Buchweizen, Polenta…
 
Basen bildende Lebensmittel
Obst (Äpfel, Bananen, Avocados, Erdbeeren, Beeren…)
Gemüse (Algen, Kohl, Bohnen, Erbsen, Fenchel…)
Pilze (Shiitake, Steinpilz, Birkenpilz…)
Kräuter (Majoran, Salbei, Dill, Koriander…)
Salate (Eisbergsalat, Kopfsalat, Rucola…)
Sprossen (Alfalfa, Kresse, Leinsamen…)

 

   
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