Definition: Ein Antioxidans (Mehrzahl Antioxidantien) ist eine chemische Verbindung, die eine unerwünschte Oxidation anderer Substanzen gezielt verhindert.
 
Eine Oxidation ist eine chemische Reaktion bei der ein Atom oder Molekül Elektronen abgibt. Meist in Verbindung mit Sauerstoff aus der Luft. Die klassischste Oxidation ist die Verbindung von Eisen mit Sauerstoff. Dabei oxidiert das Eisen und fängt an zu rosten.
 
Eine Reduktion ist eine chemische Reaktion bei der ein Atom oder Molekül ein Elektron aufnimmt. Eine Oxidation hat immer eine Reduktion zufolge. Beides zusammen nennt sich Redoxreaktion.
 
ORP Wert (Oxidations-Reduktions-Potential) gibt an, in welchem Maße Oxidative Prozesse vermindert werden können.
 
Antioxidantien binden freie Radikale im Körper und vermindern den oxidativenAbbau in unserem Körper.
 
Als Radikal bezeichnet man Atome oder Moleküle mit mindestens einem ungepaarten Elektron, dadurch entsteht ein Ungleichgewicht und das Reaktionspotential steigt. In dem Bestreben, sich zu stabilisieren, versuchen die freien Radikale wieder ein Elektronenpaar herzustellen, indem sie ihr einzelnes Elektron an ein anderes binden. Dabei entnehmen sie auch Elektronen von stabilen Molekülen wodurch dieses ebenfalls zum freien Radikal wird und eine Kettenreaktion daraus entsteht.
Antioxidantien neutralisieren die freien Radikale entweder durch Übertragung eines eigenen Elektrons oder anderer Reduktionsäquivalenten. (Maßeinheit des Reduktionsvermögens)
 
Unser Körper produziert ohne äußere Einflüsse sowohl freie Radikale als auch Antioxidantien. Beides hält sich im Normalfall in einem Gleichgewicht. Kommen von Außen negative Einflüsse hinzu, kippt das Gleichgewicht.
 
Freie Radikale werden gefördert durch: Nikotin, Alkohol, Drogen, schlechte Ernährung, Stress, ... so wie durch Übersäuerung.

Antioxidantien findet man Hauptsächlich in: Obst (speziell in Beeren), Gemüse, Soja, Keimen, Kräutern, Tee, basischem Wasser…
   
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